Wenn man auf einmal keinen Schatten mehr hat

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Das Problem mit dem Schatten haben ist nicht der Schatten an sich. Ist ist das Drumherum. Und davon gibt es oft zuviel. Und zu hässlich. Angeblich sollen wir ja ein komplett flaches und eher farbloses iOS 7 bekommen.

Und komplett flach bedeutet dann auch, dass wir auf einmal keinen Schatten mehr haben.

Ich habe gerne einen Schatten. Ich bin ein Anhänger des Schattens. Ich finde das komplette iOS (von Anbeginn an) hässlich. Aber es funktioniert. Ich habe schon immer (und liebe immer noch) das gute alte Classic Mac OS geliebt. Aber, da damals technisch noch nicht möglich, hat da immer schon ein Schatten gefehlt.

Und es hat ja auch einen Grund, warum Apple Quartz und Quartz Extreme ‘erfunden’ hat und wir im Laufe der Jahre immer mehr Schatten bekommen haben. Und der hat nicht (nur) etwas mit Augenzucker zu tun. Es geht schlicht und einfach um Erleichterung.

Wissen, wo oben und unten und wo Obendrüber und Untendrunter ist hat seine Vorteile. Man kann alles flach und alles ohne Schatten auch für die Augen schön machen – ich mag Metro – aber zum richtigen Arbeiten ist das nun einmal eher hinderlich.

Und die wirklichen Probleme mit iOS (oder OS X) sind nicht die hässlichen Hintergründe oder die Schatten. iTunes 11 ist optisch besser als die Vorgänger. Aber nur mit Optik löst man nicht ein einziges fundamentales Problem.

Und nimmt man den Schattens weg, dann hat man schon mal wieder eines mehr. Ich hoffe wirklich, dass unser aller Jony nicht so etwas abliefert, wie das iPhone 5. Ich will keine iOS Oberfläche für das Museum. Ich will etwas zum Anfassen und benutzen.

Mein iPhone 5 liegt nur noch im Schrank. Ich nehme wieder das 4rer. Denn das hat noch einen Schatten.

Und ich auch, ich weiß. Ich weiß aber, dass ich damit nicht alleine bin. Was ich nicht weiß, ist ob dies auch jemand in Cupertino (noch) weiß …

iOS 86 Website

Music Every Day

Gutes Video

Was muss man für ein armseliges kleines Arschloch sein?

Was muss man für ein armseliges kleines Arschloch sein, wenn man von jemanden angeheuert wird, damit er einem (und seinem Partner) bei einem Projekt hilft, von dem man weiß, dass er sich das Geld dafür bei seiner Schwiegermutter leihen musste und man für sechs Monate lang dann unterm Strich mehr hatte, als der Kerle, der eh schon 16 Stunden am Tag gearbeitet hat, um die Schwiegermutter zurück zahlen zu können, sich dann erst man einen dicken Mac von dem Geld kauft, sechs Monate lang nichts tut, wenn man die Arbeit abliefern muss erst mal einen Monat lang nach Polen verpisst und die Leute, die sich auf ihn verlassen haben, im Regen stehen lässt. Die mussten dann die Arbeit zusätzlich in weniger als drei Wochen nachholen, weil sich andere auf sie verlassen haben.

Und anstatt es dann irgendwie wieder in Ordnung zu bringen, da fängt man dann an ein App nach dem anderen zu klauen und nachzubauen. Nebst Namensgebung und Aufmachung.

Ernsthaft – was muss man für ein armseliges kleines Arschloch sein? Auf jeden Fall schon mal ein völlig unkreatives.

Und eines, dass dann demnächst die zweite Klage am Hals hat. Ich mag meine Anwältin, der gönne ich jeden Cent. Und auch wenn Recht in unserem Land nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat und mehr mit Glücksspiel:

Karma is a bitch!

Liebe Leser dieser kleinen Seite und Käufer meiner Software, ich kann euch nur bitten nichts von diesem Arschloch zu kaufen und es allen anderen, die ihr kennt, weiter zu erzählen. Es soll noch Menschen mit Anstand geben.

Danke.

Euch kann man es aber auch nicht Recht machen!

Ständig beschwert ihr euch, dass wir abgehängt werden, dass wir den Anschluss (sprichwörtlich) verlieren, dass man euch drosseln will und dass ihr auf dem Dorf keine Geschwindigkeit habt.

Dann überlegt der Magenta-Riese mal laut drüber nach, so etwas wie Zukunft ansatzweise auszuprobieren und Bauer XYZ drahtlos mit dem Nachbarkuhstall zu verbinden und schon meckert ihr wieder.

Anscheinend bekommt man in diesem Land nicht nur die Politiker, die man verdient hat, sondern auch den passenden Stillstand.

Kein Anschluss Hirn unter diesem Land …

Quick und Dirty ist im Mac App Store aufgeschlagen

Ich hätte das nicht gedacht. Ich hatte mich schon auf einige Ehrenrunden eingestellt. Angefangen beim Namen, über die Beschreibung bis hin zum Code – Quick and Dirty bietet einige Angriffsfläche für einen schlecht gelaunten Reviere in Cupertino.

So bin ich nur erstaunt und erfreut.

Also auf! Zuschlagen, solange es noch zum Einführungspreis zu haben ist!

Quick and Dirty Webseite
Quick and Dirty laden
Quick and Dirty im Mac App Store

Klarmachen zum Kentern!

Irgend jemand hat mal behauptet, dass man dann die Bühne verlassen soll, wenn noch ein bisschen Restwürde vorhanden ist. Dies gilt auch für die politische. Nur ist da wohl so gar nichts mehr übrig.

Wenn ich mir die heutigen Reaktionen so anschaue, kommt mir immer mehr der Verdacht, dass das Problem mit den Piraten gar nicht mal so sehr die Piraten sind. Eines mit der Realität ist es wohl schon eher.

Aber das haben wir alle. Das hat auch die CDU und die FDP erst recht. Und die Grünen erst.

Was die aber alle nicht so haben, ist ein Haufen Bessertwitterer mit noch größerem Realitätsverlust.

Es ist ja eine Sache, sich zu überlegen, das Glashaus kurz abzudunkeln und mit Gummisteinen um sich zu schmeißen – es ist eine völlig andere, von außen auf eben dieses Häuschen absichtlich nicht nur Dreck zu schmeißen. Also virtuell. Vom Rechner weg bewegen ist ja nicht mehr. Haben wir verlernt.

Besser machen schon mal gar nicht.

Ich bin auch ab und an so ein zeitlich begrenzter Bessertwitterer. Manchmal bin ich sogar schlimmer und schaffe mir meine eigenen Plattform. Auch wenn ich mir einbilden kann, dabei nie die armseligste Stufe verwendet zu haben – einreihen muss ich mich in die selbe Schublade.

Die Sache mit dem besser Machen ist nur so eine Sache. Auch wenn ich täglich drüber nachdenke, ich weiß, was ich kann und was ich lassen sollte. Und dann gibt es da noch ein viel grundsätzlicheres Problem:

Jede weitere Partei macht es noch schlimmer. Unweigerlich. Schaut mal ins europäische Nachbar- und Ausland. Ab drei/vier fangen die Probleme erst an. Allerdings könnte auch der Versuch, es anders machen zu müssen das größte Problem von allem gewesen sein.

Ein wenig besser wäre vermutlich die viel erfolgreichere Variante gewesen. Und die größere Leistung. Aber auch in Orange ist man nicht vor Hybris und Machtgier befreit. Bei Schwarz, Rot und Grün hat man halt nur mehr Erfahrung damit.

Orange ist gescheitert. Ja, ist es. Hört auf euch etwas vor zu machen. Wir haben dabei eine Menge gelernt. Und zwar alle.

Wäre schön, wenn wir dies dann jetzt auch mal umsetzen würden …

Bill! Beta! Bald!

Bill! Beta! Bald!
Bald! Beta! Bill!
Beta! Bill! Bald!

Erste öffentliche Beta wird es Anfang Juni geben. Hör als Erster davon:

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Bill Webseite

Hier ist eine Idee

Erst einmal: Legal und Anstand sind nicht das Selbe. Und schon gar nicht das Gleiche. Und dann: Könnte ich es mal so einfach, dann würde ich meine kläglichen Gewinne auch nach Irland, in die Niederlande und wohin auch immer verschiffen. Ihr übrigens auch.

Das macht es nicht besser. Auch nicht, dass alle (aber wirklich alle), die es können, auch tun. Nur können es nicht alle. Also du und ich und dein Nachbar und deine Mutter. Wir zahlen. Drauf.

Vorne und hinten. Staatlich gefördert.

Und diese ganze Aufregung ist auch nur eine Schlagzeile und eine noch größere Nebelbombe. Und dann war es das auch schon. Da kann man sich jetzt fein aufregen. Man kann es auch lassen.

Ich hätte eine bessere Idee:

Firmen zahlen überhaupt keine Steuern mehr. Nirgendwo auf dieser Welt.

Dann gibt es schon mal gar keinen Grund mehr zu tricksen. Dafür zahlen dann aber auch alle CEOs und CIOs und CESONSTWAS. Und wer mehr Arbeitsplätze schafft als abschafft und das noch im eigenen Land, der bekommt Steuererleichterungen für die Belegschaft. Und nur für die …

Das ist Berlin, Mann!

Sollte ich irgend wann mal keine Apps mehr klöppeln, dann ziehe ich mit dem Ollerum auf eine kleine schwedische Insel und schreibe Geschichten und Drehbücher. Oder ich ziehe weiter durch Berlin und knipse in der Gegend rum…

That’s Berlin, Man! BerlinPics

Die Sache mit der Bearbeitung

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Wo wir heute gerade bei dem Thema sind, gibt es gleich auch noch mal ein bisschen Eigensenf.

Es geht ja gerade mal wieder hoch her, was das World Press Photo Contest Siegerbild angeht. Da haben ein paar Menschen mit zuviel Langeweile und keiner eigenen kreativen oder gar lebensgefährlichen Arbeit also mal wieder ein Bild untersucht.

Und oh Wunder – es wurde bearbeitet. Nein so was aber auch. Das hätte ich euch auch ohne Software erzählen können. Und dies nicht nur, weil man es bei diesem (und in meinen Augen nicht wirklich guten Bild) auf Anhieb sehen kann – nein, es gibt einen viel, viel simpleren Grund:

Jedes Bild ist bearbeitet. Punkt.

Jedes jemals geschossene und entwickelte Bild ist bearbeitet. Schon immer. Und dies auch völlig unabhängig davon, ob es sich um eine alte und so was von analoge Silberplatte handelt, ein tolles Schwarz-Weiß-Bild auf einem guten ORWO Film oder ein völlig aus Einsen und Nullen bestehendes Bild im Web.

Schon mal was von Belichtung, Ausschnitt, Abwedeln und dergleichen gehört?

Ich habe meine ersten Bilder noch selber entwickelt. Ja, so alt bin ich. Und ich habe Unsummen verbraucht, bis ich mit meinen eigenen Rezepturen für die Entwicklerflüssigkeiten zufrieden war. Damit man Farben hatte, die so gar nicht waren. Für Stimmungen von denen die doofe Kamera aber auch so gar nichts wusste.

Nicht davon zu reden, wie viele Meter man vom guten Ilford Papier verschwenden musste, bis man mit dem Ergebnis zufrieden war.

Jedes dieser wichtigen Bilder, die sich in unser kollektives Gehirn gebrannt haben, ist bearbeitet. Damals waren die Mittel nur andere, dienten aber alle dem selben Zweck:

Man erzählt eine Geschichte. In aller Regel durch Verdichtung. Hervorhebung des Wichtigen, Ausblenden der Nebensächlichkeiten.

Der gefallene Soldat im Spanischen Bürgerkrieg? Bearbeitet!
Das Hissen der Sowjet-Flagge auf dem Brandenburger Tor? Bearbeitet!
Der Soldat, der in den Westen hüpft? Bearbeitet!
Das nackte, verbrannte vietnamesische Mädchen? Bearbeitet!

Die Mittel haben sich geändert und was heute mittels Digitalkameras und Aperture, Lightroom und Photoshop möglich ist – ist unglaublich, toll und besorgniserregend zugleich.

Alle, die nicht so alt sind wie ich, nehmen weitgehend unbearbeitete Bilder mittlerweile schon als ‘falsch’ und ‘künstlich’ war. So weit ist es schon.

Aber jetzt ein Fass aufzumachen, weil ein Fotograf/Reporter seinen Job gemacht hat und was von Realität oder Objektivität zu faseln ist genau so lächerlich, wie schon all die anderen Jahre davor.

Und wie im nächsten Jahr wieder.

Könnten wir bitte lieber mal darüber reden, wie ein so schlecht bearbeitetes Bild gewinnen konnte?

Der weniger als Fünf-Sekunden Bildbearbeiter

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So sieht es doch aus:

Ja, wir alle brauchen ab und an Photoshop.
Häufiger brauchen wir Programme, wie Pixelmator oder Acorn.

Aber für die restlichen 97 % wünschen wir uns immer ein viel einfacheres, ein viel schnelleres Programm.

Und ab sofort gibt es eines!
Quick and Dirty ist für genau diese zeitraubenden und immer wiederkehrenden Aufgaben.

Quick and Dirty Webseite
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Kommt bloß hinterher nicht heulend angerannt

Menschen sind so doof. Schon immer gewesen und es wird sich auch nichts mehr dran ändern. Es gibt da so feine Untersuchungen, wie Gier und Sexualtrieb zusammen hängen; also beides das Gehirn aussetzen lässt.

Und am Morgen danach wundert man sich dann.

Manchmal kommt der Morgen auch etwas später. Für die meisten von euch in ein paar Jahren, schätze ich mal. Mit den Meisten meine ich all jene, bei denen der Geiz das Blut aus dem Hirn abzieht.

Wenn ihr dann nämlich eines Morgens neben euren leergesaugten Streamingdiensten aufwacht und feststellt, dass alles nur ein billiger Traum war und euch nichts bleibt.

Und ihr könnt euch gewiss sein, dass ihr die letzten Nächte vor dem Erwachen auch nur noch Retortenklänge zum Einschlafen vorgespielt bekommen habt, denn Google wird garantiert noch beschissenere Deals – also beschissen für die, die einst mal Geld dafür bekommen haben, kreativ zu sein – ausgehandelt haben, als schon Spotify und Co. Und wer da das Geld abbekommt und was die für Musik abliefern, das wissen wir auch eigentlich alle.

Aber wenn das runde Teil am einen Ende des Körpers keine Blut mehr hat, dann geht das einem am anderen runden Ende des Köpers gewaltig vorbei.

Erstaunlich finde ich ja nur, dass da trotzdem immer noch so viele in der Lage sind, die tollsten Ausreden und Rechtfertigungen zu finden. Soweit haben wir es mit der Blutleer schon geschafft.

Kommt bloß hinterher nicht heulend angerannt und erwartet Mitleid von mir. Ich lache euch jetzt schon aus und werde dies dann garantiert erst Recht tun …

Google Play Music All Access

Word war gestern

Heute nimmt man Write 2. Und dessen neuste Aktualisierung wurde gestern von Apple zugelassen und es handelt sich um eine umfangreiche. Unter anderem habe ich am Zooming gearbeitet, der Listenfunktion, der iCloud Integration, der deutschen Lokalisierung und noch vielen anderen Dingen …

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Write 2 im Mac App Store